Ein schönes Kind von Monika Geier

Oranger Hintergrund, davor Buchcover "Ein schönes Kind" von Monika Geier. In rot,scharz, weiß tönen

Die Architektin Marlie ist happy. Sie hat den Traumjob gefunden. Szenenbildnerin fürs Fernsehen. Voller Elan geht sie ihre Aufgabe ein passendes Objekt für die neue Serie „Villa Rosa“ zu finden. Sie wird schnell fündig, eine wunderschöne Villa mit entsprechender Umgebung, in einem sehr kleinen Ort. Sie ist hingerissen, das Produktionsteam ist begeistert und alles könnte so schön sein. Wär da nicht das Gefühl, dass es in dem Haus spukt. Dass es eine dunkle Geschichte hat, erfährt sie schnell. Zwei Kinder sollen da ums Leben gekommen sein. Doch wieso glaubt sie mehr und mehr das Haus zu kennen? Kann es sein, dass sie schon einmal da war? Als sie nach einem Unfall im Krankenhaus landet, beschließt sie der Sache auf den Grund zu gehen …, ist sich aber gar nicht so sicher, ob das was sie entdecken wird, ihr gefällt. Denn es könnte ja sein, dass sie mehr Täterin als Opfer ist.

Was ist wirklich, was ist Fantasie? Wer erinnert was und was davon ist richtig? Das Spiel zwischen diesen Räumen, beherrscht Monika Geier meisterinnenhaft und sie zieht ihre Lesenden mit in das Gewebe der Geschichte. Jedesmal, wenn man glaubt, nun weiß man, wo es hingeht, kommt ein neuer Faden ins Gewebe. Manchmal nur ein ganz feiner und verändert das Muster. Es ist wie beim Drehen eines Kaleisdoskop. Also kurz gesagt, ein äußerst gelungenes Werk!

Ein schönes Kind
Autorin: Monika Geier
Verlag: Ariadne
ISBN 978-3-86754-285-2 · 368
Broschiert - 19,00 €

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