Fantastisch,  Roman

House of Ash and Shadow – Die goldene Stadt 1 von Leia Stone

Fallon ist 17 und verflucht. Wann immer sie jemand berührt, leidet sie unerträgliche Schmerzen. Sie ist ein Findelkind und lebt mit ihrem Pflegevater in einem kleinem Ort, in der Nähe der goldenen Stadt. In ihrem Dorf leben die Fae ohne Magie, während in der Stadt, die mit magischen Fähigkeiten residieren. Als ihr Pflegevater krank wird und ihm Kräutermedizin nicht mehr hilft, macht sie sich auf den Weg in die goldene Stadt, um Medizin und einen Heiler zu finden, der hilft, obwohl sie kein Geld haben. Hier trifft sie Ariyon, der nicht nur ihren Vater heilt, sondern der auch der Einzige ist, der sie berühren kann, ohne den Fluch auszulösen. Fallon entdeckt, dass sie nicht, wie vermutet, keine Magie hat, sondern im Gegenteil sehr viel, allerdings der Art, die sehr skeptisch beäugt wird: Nämlich dunkle! Es stellt sich heraus, dass sie die Tochter von Marissa Bane ist, die ihrerseits mittlerweile zur Königin der Nachtwandler geworden ist und einen Krieg gegen die goldene Stadt plant. Fallon gerät zwischen die Fronten, doch sie findet auch Freund:innen an der Akademie, wo man sie hingeschickt hat, um zu lernen ihre Kräfte zu kontrollieren.

House of Ash and Shadow – Die goldene Stadt 1, ist der Auftakt zu einer Trilogie (bis jetzt sind es drei) und ich habe es mit den leichten Vorbehalt gelesen und wurde sehr angenehm überrascht. Obwohl es die üblichen Elemente dieses Genres enthält, also Romance, Fluch, comming of Age, so hat es doch auch einen besonderen Touch. Einmal stellt es die Sozialen Probleme in einer Klassengesellschaft, sehr praktisch da. In dem Dorf, in dem Fallon aufwächst, gibt es kein Geld, sondern eine Tauschwirtschaft. Als sie in die goldene Stadt kommt, hat sie die Vorstellung, dass dort alle gleich luxuriös leben, doch weit gefehlt, auf der Ostseite leben die „Reichen“, der Adel, die alten Familie und auf der Westseite der Rest, der nicht das Glück hatte, sich die richtigen Eltern ausgesucht zu haben.

Ein Lesevergnügen mit genügend Stoff zum Nachdenken.

Übersetzt wurde das Buch von Michael Krug und erschienen ist es bei One – der Jugendsparte von Bastei Lübbe.

Mein Name ist Karin Braun, lebe in Kiel, arbeite als Autorin, Herausgeberin, Literatourbloggerin und Übersetzerin - also kurz: ich mach was mit Worten.

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